Erd-Charta 2016: Schrei der Erde Martin Daum

"no pairing"
Material Obstholz und MP3 Player

Erd-Charta 2016: Schrei der Erde Wolfgang Daum

"Die Qual der Erde"
Material: Granitkugel und Metallobjekte
"Zerbrechlich"
Material Kalkstein Lichtenau

Erd-Charta 2016: Schrei der Erde Nicole Drude

Another Day in Paradise Adam, 2016, 50x70 cm
Another Day in Paradise Eva, 2016, 50x70 cm

Erd-Charta 2016: Schrei der Erde Maria Föcking

...der Faden ist gerissen. 2016.
Maria Föcking

 ...der Faden ist gerissen. 2016

Diptychon aus gebrauchsunfähigem Gebrauchsgegenstand, Sägeblatt und Malerei. Mischtechnik.

93 x 48 und 90 x 52 cm

In Westeuropa wird eine in Asien gefertigte Badematte unbrauchbar, weil ein Faden reißt. Eine neue kostet im Drogeriemarkt 9 Euro 99. Garantiert Plantagenholz. Wo Plantagen wachsen, wächst kein Wald mehr. Der Faden ist gerissen.

 

 

Erd-Charta 2011: Bildnerische Transformationen Christiane Gamradt

Christiane Gamradt
Christiane Gamradt

Christiane Gamradt ist gebürtige Berlinerin und wohnt seit 1998 in Ihrer Wahlheimat Bad Driburg.

Als examinierte Erzieherin hatte sie während ihrer Ausbildung ein privates Kunststudium absolviert und war neben ihrer beruflichen Tätigkeit in der dezentralen Kulturarbeit mit Erwachsenen, Kindern und Jungendmalkursen tätig.  

1984 baute sie die Buckower Malgruppe auf, die noch heute in Berlin aktiv ist und  2009 ihr 25-jähriges Jubiläum feierte.

Ein zweites Jubiläum in 2009 sind die seit zehn Jahren wechselnden Dauerausstellungen in der Driburg Therme, die die kleine Galerie und das Foyer schmücken.

Bei der KBS förderte sie 10 Jahre die künstlerische Begabung von Kindern und Jugendlichen. Für drei Jahre war sie in der GGS Pömbsen als Leiterin der Kunst AG tätig.

Waren die Ölbilder und Aquarelle früher naturalistischer Prägung, so entwickelte die Künstlerin später einen surrealistischen Realismus, um ihre inneren Welten ausdrücken zu können.           

Erd-Charta 2016: Schrei der Erde Ingrid Heuchel

Eiszeit

Werk-Titel: ‚Eiszeit‘
Herstellungsjahr: 2016
Maße: 0.80m x 0,60m

Die Glasskulptur ‚Eiszeit‘ stellt die vielfarbige, zersplitterte Weltkugel dar, die auf zerbrechlichem Grund ruht. Noch hält alles zusammen, aber an einigen Stellen sieht man vielfarbige Splitter aus der Erdkugel auslaufen. Die transparenten Glasbrocken im Inneren des mundgeblasenen Glaszylinders symbolisieren die Schmelze
der Permafrostzone. Den Titel ‚Eiszeit‘ habe ich meiner Arbeit gegeben, weil das gleichnamige Lied von Peter Maffay, in dem es um das Zerbrechen der Erde und das Versinken der Meere geht, mich sehr beeindruckt.

Erd-Charta 2016: Schrei der Erde Heidi Lange-Kallerhoff

Kinder machen viel Arbeit
Acryl/Collage auf Leinwand, 120 x 100 cm

Kinder machen viel Arbeit
Acryl/Collage auf Leinwand, 2016
120 x 100 cm

„168 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 17 Jahren sind nach Schätzung von UNICEF, der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der
Weltbank Kinderarbeiter – das heißt, sie müssen unter Bedingungen arbeiten, die sie ihrer elementaren Rechte und Chancen berauben. 120 Millionen von ihnen sind jünger als 15 Jahre. Insgesamt arbeiten mehr Jungen als Mädchen. Mehr als die Hälfte der Kinderarbeiter – 85 Millionen – leiden unter Arbeitsbedingungen, die gefährlich oder ausbeuterisch sind – z.B. in Goldminen in Burkina Faso, als Textilarbeiter in Bangladesch, auf Kakaoplantagen in Elfenbeinküste oder auf Farmen Lateinamerikas“. (Quelle Unicef)

Erd-Charta 2016: Schrei der Erde Rolf Mertens

Hilfen gegen steigenden Meeresspiegel
60x60x25
2016

Erd-Charta 2016: Schrei der Erde Brigitte Nastansky

„Welt im Wandel“
Fotografie Digital-Art
50 x 50 cm
2016

Eine Pflanze, die sowohl aus der Erde als auch aus dem Himmel wächst?! ... Dort, wo ihre Stengel eigentlich aufeinandertreffen würden, faltet und schichtet sich kraftvolle Rotenergie virtuos übereinander und lässt ein nahezu blutdurchflossenes Organ als architekonisches Meisterwerk der Natur entstehen.

Die Landschaft rundherum erscheint dem Betrachter und der Person im Bild wie durch eine Milchglasscheibe. Vieles ist noch ungewiss, muss neu erkannt und gedeutet werden. Alles ist da!

Der Betrachter darf schon staunen, welche Kraft sich dort entfaltet, während die Person im Bild noch wartend Ausschau hält.

- Katja Menzel -

Erd-Charta 2016: Schrei der Erde Brigitte Nastansky

„Zwischen den Welten“
„Zwischen den Welten“

„Zwischen den Welten“
Fotografie Digital-Art
50 x 50 cm
2016


Ein Wasserfall fließt zurück zur Quelle oder gar auf direktem Wege in den Himmel?! Oder sehen wir hier doch eher Licht als Wasser, das in einen naturgeschaffenen Kelch hineinfließt und sich so stark zu verdichten scheint, dass wir geisterhafte Wesen zu erkennen glauben? Den rotäugigen Eselkönig etwa, dessen Augen doch gleichzeitig die erhobenen Fäuste einer kleinen, menschliche Züge zeigenden, Gestalt bilden und sich auch schon wieder in die nächste groteske Figur verwandeln. Sie alle stehen wie eine kristallene Säule auf dem Zentrum des Kelches und werden doch von diesem gleichzeitig angezogen und ausgespien.

Eins nur scheint sicher: Wir sehen IM Bild eine Quelle und wissen, dass AUSSERHALB des Bildes eine zweite sein muss. Dazwischen: Nennen wir es - Leben! ... umrahmt von wurzeligem Urwald aus Vergangenheit und Fantasie.

- Katja Menzel -

Erd-Charta 2016: Schrei der Erde Uwe Schramm

„Sphaeren“
Acryl/Öl auf recycelter Leinwand
100 x 100 cm
4 / 2016

Schützende Atmosphäre
Aufgebrochene Erdkruste
Vergängliche Bauten
Haltendes Gefäß

Schichten der Vergänglichkeit im Kreislauf der Natur

Erd-Charta 2016: Schrei der Erde Albert Schriefer

"Treppe" Fotomontage auf Aludibond
75 x 50 cm
"Schrei" Zeichnung reproduziert auf Aludibond
50 x 75 cm

Erd-Charta 2016: Schrei der Erde Ula Stadie

der Seufzer der Erde 1
Fotografie 2015
20x30cm
der Seufzer der Erde 2
Fotografie, Collage 2015
28 x35 cm

Erd-Charta 2016: Schrei der Erde Heiner Stiene

Schrei der Erde 1; 72 x 53 cm; 2016
Schrei der Erde 2; 72 x 53 cm; 2016
Boat People 1; 75 x 61 cm; 2016

Erd-Charta 2016: Schrei der Erde Hans Stork

AUSGEBLUTET

AUSGEBLUTET - 2016

Kreuz 150x115 cm, - Holz, Stahlgitter,

Die Ausblutung der Erde beginnt im Kopf der Menschen.
was mit dem roten Plastik
Die Darstellung aus Kreuzen,
- Eichenzaunpfahl, unbesäumtes Lärchenbrett, Stahlgitter -
soll dieses Ausbluten deutlich machen.
Der Kopf aus Sandstein stammt von einem Grabmal.

Erd-Charta 2016: Schrei der Erde Melanie Viell

Melanie Viell

Nashorntränen - Stumme Trauer eines imposanten Erdenbewohners;
Pastellkreide auf Pastelmat;
gerahmt 60 cm x 80 cm;
2016

Die Nashorntränen als Symbol der stummen Trauer eines imposanten Erdenbewohners:
Lebensraum zerstört. Unwürdig verstümmelt. Gejagt. In Reservaten vor dem Aussterben geschützt?
Das Aussterben, selbst solch wehrhafter und imposanter Arten, ist Spiegelbild des weltweiten Raubbaues an der Natur in jeglicher Art und Weise. Der Mensch ist dabei den Planeten Erde so zu verändern, dass jahrtausendelang Bewährtes seinen Sinn verliert.
Bedenke Mensch, Du bist auch nur eine Art unter vielen! Weinst auch Du um deinen zerstörten Lebensraum? Hälst Du endlich inne oder ist Deine Habgier immer noch größer als Deine Vernunft?

Erd-Charta 2016: Schrei der Erde Klaus Wiederrecht

"Fischsterben"

Reiseimpressionen Kanada 1988 "Fischsterben"

Fotomontage
60 × 52 cm

Wie oft wurde durch Verunreinigung des Wassers, auf welche Art auch immer, Leben in Flüssen vernichtet. Wer zählt noch die einzelnen Vorfälle weltweit? Die Erde lechzt nach frischem Trinkwasser. Ohne sauberes Wasser kein Leben!

Erd-Charta 2016: Schrei der Erde Rita Winkelmann

Die große Flut, Acryl auf Leinwand, 120 x 160 cm, 2015
Weltenbrand, Acryl auf Leinwand, 100 x 140 cm, 2015