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Jahresprogramm ARTD Driburg 2018

Im Historischen Rathaus Dringenberg

8. April - 21. Mai
Rathaus: Uschi Bracker
„Seht, hier ist ein Mensch"
Malerei in Tempera und ÖL
Details

27. Mai - 15. Juli
Rathaus: Intern 1
Ingrid Heuchel, Marieluise Schimpf, Heiner Stiene, Hans Stork, Melanie Viell

„Blickpunkte"
Glasskulpturen, Fotografie, Objekte, Zeichnungen

22. Juli - 2. September
Rathaus: Jennifer Eckert
„Foliation"
Folien- und Papierarbeiten
Vita

9. September - 28. Oktober
Rathaus: Mitglieder des Vereins ARTDDriburg
"...was uns verbindet"
Malerei, Fotografie, Objekte

An den Sonntagen 25. November und 2., 9. und 16. Dezember
Kleiner Kunst- und Trödelmarkt
14.00 – 17.30 Uhr im Ratssaal

Öffnungszeiten April - Oktober: Mittwoch und Samstag: 14.00 - 17.00 Uhr
Sonntag und an Feiertagen: 10.00 - 12.00 und 14.00 - 17.30 Uhr

In der Burg Dringenberg

8. April - 21. Mai
Burg: Christine Scherrer
"Nacht und Nacht"
Installation, Zeichnung
Details und Vita

27. Mai - 15. Juli
Burg: Nina und Stefan Lindlahr
„Klangspuren"
Eine textil-audio-visuelle  Spurensuche

22. Juli - 2. September
Burg: Ulf Reisener und Ingo Warnke 
"Heiliger Schein in Dringenberg"
Skulpturen und Installationen aus Holz und Stein
Bilder

9. September - 21. Oktober
Burg: Janusz Siewierski
“Teenager”
Skulpturen
Bilder

8. April - 21. Mai - Rathaus: Uschi Bracker

„Seht, hier ist ein Mensch"
Malerei in Tempera und ÖL

Ausstellungseröffnung am 8. April im Historischen Rathaus Dringenberg

Der Kunst- und Kulturverein ARTDDriburg eröffnet seine Ausstellungssaison 2018 am 8.April wieder mit zwei Ausstellungen in Burg und Historischem Rathaus. Im denkmalgeschützten Stammsitz des Vereins stellt die Delbrücker Künstlerin Uschi Bracker aus.

„weiblich männlich jung alt arm reich gläubig ungläubig weiß farbig / hoffend liebend lebendig“ unterschiedslos Unterschiede malerisch herausarbeitend und Persönlichkeiten erforschend zeichnet und malt Uschi Bracker aus der Tradition des Realismus heraus ihre Mitmenschen. Vergrößerung, Ausschnitt und Farbgebung erfassen dabei Besonderheit und Charakter. Neben den traditionellen Techniken wie Öl- und Temperamalerei nutzt Uschi Bracker dabei auch digitale Fotografie und Computerbearbeitung.

Die Ausstellung im Historischen Rathaus Dringenberg wird am 08.04. 2018 um 11:30 Uhr eröffnet und ist bis zum  21. 05. während der gewohnten Zeiten mittwochs und samstags von 14-17 Uhr und sonntags von 10-12 und von 14-17:30 Uhr geöffnet.

 

 

8. April - 21. Mai - Christine Scherrer - "Nacht und Nacht"

Dark Matter - Wallstraße-Berlin 2014
Dark Matter - Wallstraße-Berlin 2014
Ens,-Atelierinstallation 2013
Ens,-Atelierinstallation 2013
Heimsucher,-Tanzperformance,-Kunsthaus-Potsdam 2013
Heimsucher,-Tanzperformance,-Kunsthaus-Potsdam 2013
lob-des-schattens-II,-kunststiftung-moritzburg,-halle-a-d-saale,2008
lob-des-schattens-II,-kunststiftung-moritzburg,-halle-a-d-saale,2008
Requiem,-Neukirchen-Vluyn, 2015
Requiem,-Neukirchen-Vluyn, 2015
Dark-Matter,-dunkel,-Atelier, 2012
Dark-Matter,-dunkel,-Atelier, 2012

Christine Scherrer
*1970 (in Nieheim/Ostwestfalen, lebt und arbeitet in Berlin)
Christine Scherrer hat von 1991-92 an der Kunstakademie Münster Freie Kunst studiert. 1992 an der Akademie für Bildende Künste Karlsruhe und 1992-1997 an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. 2007 erhielt sie das Arbeitsstipendium Kunststiftung Moritzburg, Sachsen-Anhalt. Ausgewählte Ausstellungen: “Heimsucher”, Kunsthaus Potsdam, Potsdam (2012);  “Leipzig. Fotografie seit 1839″, Museum der bildenden Künste Leipzig, Leipzig (2011), “Lebenelementar”, Fototage Trier, Trier (2010); “The Year We Make Contact – mediascape2010“, Zagreb (2010); “video_dumbo”, New York (2010); “Fabrik – Episode zwei/Unstern”, Westwerk, Hamburg (2009);

„Dark Matter“ (2014), Berlin Wallstraße; „Requiem“, Neukirchen-Vluyn (2015).

christinescherrer.de
christinescherrer.tumblr.com 
soundcloud.com/christinescherrer

Residenz 2 Installation in Neukirchen-Vluyn:

http://slfk.de/index.php/archiv/archiv-slfk-2015/uebersicht2015?showall=&start=2

Christine Scherrers Arbeit mit Räumen ist inspiriert von japanischen Materialien wie Lack und Papier und wird getragen von einem Gespür für feine Zwischenräume. Zwischenräume in den Bewegungen von Papierstreifen, mit denen die Luft, der Raum selbst, erfahrbar wird. Unterschiede und Ähnlichkeiten in der Erfahrung von Farbnuance und Materialität. Kontraste aber auch in der Erfahrung von Hell und Dunkel, Laut und Leise, bereits Vorhandenem und künstlerischem Eingriff.

Räume mit ihrer eigenen Aura wie das Wohn-und Handelshaus einer im 19.Jahrhundert aufgestiegenen jüdischen Familie in Berlin, Atelier- und Lagerräume in Hamburg, ein altes Schlachthaus in Neukirchen-Vluyn  oder jetzt die mittelalterliche Burganlage in Dringenberg bilden häufig den Ausgangspunkt ihrer Arbeit. Dabei geht es Christine Scherrer um die Grenzen der Wahrnehmung. Dunkelheit  macht das Licht sichtbar. Reizreduktion als Voraussetzung von Raum- und Selbstwahrnehmung. „Das menschliche Gewahrsein ausweiten“ - darum geht es Christine Scherrer in ihrer Dringenberger Installation.

Die durch den Kunst- und Kulturverein ARTDDriburg ermöglichte  Ausstellung in Rittersaal und Burgkeller der Burg Dringenberg wird am 08.04. 2018 um 11:30 Uhr eröffnet und ist bis zum  21. 05. während der gewohnten Zeiten mittwochs und samstags von 14-17 Uhr und sonntags von 10-12 und von 14-17:30 Uhr geöffnet.

22. Juli - 2. September - Burg: Ulf Reisener und Ingo Warnke

"Heiliger Schein in Dringenberg"
Skulpturen und Installationen aus Holz und Stein

Gemeinsame Werke, Reisener/Warnke:
Knolle - 2017, Eichenholz, Robinienholz, Indistriegummie, 350 x 250 x 230cm
Gemeinsame Werke, Reisener/Warnke:
Rosa - 2008, Robinienholz, gefärbt, 520 x 350 x 290cm
Ulf Reisener
Pavillion, 2005, Edelstahl, farbiger Kunststoff, 550 x 350 x 270 cm
Ulf Reisener
Pavillion, 2005, Edelstahl, farbiger Kunststoff, 550 x 350 x 270 cm
Ingo Warnke
Ganesha, 2014, Pappel, gebrannt, Esche, kupferummantelt, 380 x 270 x 160 cm
Gemeinsame Werke, Reisener/Warnke:
Cloud - 2012, Industriegummie auf Stahlkorpus, 350 x 250 x 100 cm

22. Juli - 2. September Rathaus: Jennifer Eckert

http://www.jennifereckert.de

Jennifer Eckert   *1988 in Reinbek

2015       Master of Arts, Muthesius Kunsthochschule Kiel
2012       Bachelor of Arts, Muthesius Kunsthochschule Kiel

Projekte

22.09. - 23.10. 2017  Performance & Offene Werkstatt, „Institut der Kinder der Toten“ im Literaturhaus Graz in Anlehnung an das Opus Magnum von Elfriede Jelinek, u.a. während des Symposiums „Heimat und Horror bei Elfriede Jelinek“ im Rahmen des Steirischen Herbstes

Einzelausstellungen          

2017  „Foliation“ im Rahmen der Veranstaltung Hombroich : Philosophie – Pfingsten sei ein Verb!  Raketenstation Hombroich, Field-Institute Hombroich, Neuss

Gruppenausstellungen (Auswahl)

2016 / 2017 6. Internationaler Marianne Brandt Wettbewerb – Ausstellung der nominierten  Arbeiten. Ausstellung des Villa ARTE e.V. im Industriemuseum Chemnitz

2016, 2014 Muthesius Preis für Kunst, Raum und Design – Ausstellung der nominierten Arbeiten. Kunsthalle zu Kiel, Christian-Albrechts-Universität

2016  „Dear Reader“  – Koo Ming Kown Gallery, Hong Kong. Communication and Visual Arts Building, Hong Kong Baptist University

2015, 2012 Dialoge über Bücher, Institut für Buchforschung; Fachhochschule Dortmund. Thema: Über Lesen (2015), Visuelle Forschung (2012)

Publikationen (Auswahl)

2018  Visuelle Assoziation“. Andrea Sabisch, Manuel Zahn (Hg..), Textem Verlag, Hamburg. Bilderstrecke von 4 Seiten der Arbeit  „aneinander“ - erscheint voraussichtlich im Juli 2018

2017 Sound / Idea #2. Herausgeber: Sven Lütgen, Zentrum für Medien, Muthesius Kunsthochschule, Kiel.  „Eine Faust-Symphonie von Franz Liszt“ – Jennifer Eckert,

2015  „Ein Tag, keiner“ – Jennifer Eckert. Herausgeber: Oswald Egger, Muthesius Kunsthochschule Kiel. ISBN: 978–3–943763–38–6

Auszeichnungen

2016 Nominierung für den 6. Internationalen Marianne Brandt Wettbewerb in der Kategorie „Experimental“, Kunstverein VILLA ARTE e.V.

2016  „Lobende Anerkennung“, Muthesius Preis für Kunst, Raum und Design

2015  Gewinnerin der Spiegel Online Kunstaktion; Spiegel Online Artikel vom 22.11.2015

2014  Nominierung für den Muthesius Preis für Kunst, Raum und Gesellschaft

2009 Finalist bei den New York Festivals Awards.  Illustrationen für: Playbox, Elefanten Shoes, Deichmann

9. September - 21. Oktober Burg: Janusz Siewierski

“Teenager”
Skulpturen